Haustier
Nachhaltige Haustierpflege schont die Umwelt ohne Abstriche beim Wohlbefinden von Hund, Katze und Co.
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07/2026
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Nachhaltigkeit im Bereich Haustier
Nachhaltige Haustierhaltung beginnt bei den täglichen Verbrauchsgütern: Katzenstreu aus Pflanzenfasern statt Bentonit, Kotbeutel aus Recycling- oder zertifiziert abbaubarem Material, Futter in Großgebinden oder recycelbarer Verpackung und Zubehör, das gewaschen statt weggeworfen wird. Vieles davon kostet pro Anwendung nicht mehr als die konventionelle Variante.
Der größte Posten ist bei Katzen die Streu, bei Hunden der Kotbeutel — beides fällt täglich an und summiert sich über ein Tierleben zu Hunderten Kilo Müll. Genau dort setzen unsere Empfehlungen an.
Häufige Fragen: Haustier
- Was ist die nachhaltigste Katzenstreu?
- Klumpstreu aus Pflanzenfasern (Holz, Stroh, Mais): Sie wird aus Reststoffen hergestellt, ist leichter zu transportieren und je nach Kommune über Biotonne oder Restmüll besser zu entsorgen. Mineralische Bentonit-Streu stammt dagegen aus Tagebau und landet komplett auf der Deponie.
- Sind kompostierbare Kotbeutel sinnvoll?
- Teilweise: Hundekot gehört auch im abbaubaren Beutel in den Restmüll, nicht auf den Kompost. Der Vorteil liegt in der Materialbilanz — Beutel aus Recyclingkunststoff oder nachwachsenden Rohstoffen ersetzen Neuplastik. Wichtig: reißfest muss er trotzdem sein.
- Woran erkenne ich nachhaltiges Tierfutter?
- An transparenter Herkunft, hohem Fleischanteil aus artgerechter Haltung oder geprüften Insektenproteinen, und an der Verpackung: Großgebinde und Monomaterial-Beutel schlagen kleinportionierte Verbundverpackungen deutlich. Bio-Siegel gibt es auch bei Tierfutter.